Das Fehlen der Luft am Ende der Sätze.

Die Münder sind längst trocken und zerredet. Es wurden Gedanken geteilt und Ansichten dargelegt; wie Pantomimen wurden Hände gewedelt, Augenbrauen hochgezogen und Köpfe geschüttelt, bis es verdächtig im Genick knackte. Soviel Übereinstimmung, soviel Die-Dinge-Anders-Sehen. Und dennoch bleibt der Stand, der seit so vielen Monaten steht.
Und dann der Moment mit den Karten auf den Tisch; die Situation vom Kind und seinen Namen: Doch scheinbar sind die Arme und Augenbrauen und Köpfe längst taub vom wedeln, hochziehen, schütteln. Und am Ende der Sätze bleibt nicht einmal genug Luft in der Lunge, um auch nur Ansätze grob zu zeichnen und das Zurechtgelegte wiederzugeben.
Also macht man das, was man kann (was man unter Umständen am Besten kann) und greift – völlig oldschoolig – zum Stift und blutet Tinte aufs Papier.

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